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 Eichenbaum

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BeitragMo März 11, 2013 3:10 pm

Das ist der Eichenbaum auf dem sich Thor und Jarno treffen. Er liegt in einem Zweibeinergarten, nahe am Zaun und man hat einen guten Überblick auf Straßen und Umgebung. Das Haus dahinter ist verlassen, niemand bewohnt es mehr und so ist es ebenfalls ein guter Ort, um sich zurück zu ziehen.

Spoiler:
 



Mit grimmiger Miene und schweren Pfotenschritten machte sich Jarno in Richtung des Eichenbaums, auf dem er eine Ewigkeit nicht gewesen war. Doch heute erhoffte er sich dort seinen alten Freund Thor einmal wiederzusehen, das letzte Treffen lag ebenfalls eine Weile zurück. Ob es daran lag, dass der Einzelläufer nur ungern sein Territorium verließ oder dass der Streuner, genauso wie Jarno, schon älter war als die meisten Katzen der Umgebung und gemütlich wurde.
Nach einer Weile, kam der Kater an besagtem Baum an, Thor war noch nicht anwesend, aber wahrscheinlich würde auch er bald auftauchen. Mit geübten Sprüngen kletterte er die Eiche hinauf. Sie war schon wieder gewachsen, dabei kannte der Einzelläufer diesen Baum bereits, als er hier angekommen war. Er war zwei junge Blattwechsel alt, doch der Baum war schon eine Weile lang hier und riesig. Zumindest für die Verhältnisse eines jungen Katers.
Die Umgebung im Blick behaltend machte Jarno es sich gemütlich, indem er sich auf einen Ast legte, den Kopf auf die Pfoten, und die Sonne auf seinem Pelz genoss. Einige Zweibeiner liefen den kleinen Donnerweg entlang, etwas ganz normales, was einen nicht zu beunruhigten brauchte. Er sah eine Königinn, die ihren Jungen alles zeigte und einige junge Kater, die anscheinen glaubten sie seien die Größten. Sollte man es ihnen doch lassen. Den Jungen ihr Selbstbewusstsein, den Alten ihre Erfahrung.
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BeitragMo März 11, 2013 3:40 pm

Es war nur ein schmaler Donnerweg, einer auf dem nur wenig Monster vorbeirauschten. Dafür rannten die Jungen der Zweibeiner darauf herum und spielten miteinander. An beiden Seiten des stickenden Weges, der von der Sonne aufgeheizt wurde bis er unter Katzenpfoten brannte wie Feuer, zogen sich spärliche Grünstreifen entlang, neben denen wiederum Zäune aufragten, die die Gärten der Zweibeiner vom Donnerweg trennten. Einer jener Gärten verwilderte, denn das Nest zu dem er gehörte, war schon lange Zeit nicht mehr bewohnt. In diesem Garten stand die hohe Eiche, die jetzt grüne Blätter trug. Ihre Krone war leicht zu entdecken, wenn man einmal den Kopf hob um sich umzuschauen. Genau zu diesem Baum wollte Thor, der alte Kater, denn er hoffte dort seinen brüderlichen Kumpanen Jarno, ebenfalls ein Einzelläufer, anzutreffen. Er trabte gemächlich neben dem Donnerweg entlang und sah sich um. Schon länger hatte er sich nicht mehr in dieser Gegend rumgetrieben, er war gemütlich geworden. Als er endlich den besagten Garten erreicht hatte, sprang der Kater mühelos auf den Zaun und von dort aus direkt auf einen der niedrigen Äste. Einen Katzensprung weiter oben entdeckte Jarno. Schnell kletterte er den Baum hinauf und suchte sich einen stabilien Ast in der Nähe des anderen Katers. Als er schließlich einen gefunden hatte, ließ er sich darauf nieder.
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BeitragMo März 11, 2013 8:22 pm

Nach wenigen Minuten hatte der Kater seine Augen geschlossen, genoss die Sonnenstrahlen die seinen Pelz erwärmten, aber doch von den Blättern aufgehalten wurden und lauschte den Geräuschen des Donnerwegs. Der Tag war wunderschön und hätte wohl nicht besser laufen können. Nun gut, gegen eine fette Maus die ihm entgegen gelaufen wäre, hätte Jarno auch nichts gehabt, aber so wurde er doch zumindest nicht dick und fett. So wie viele Hauskater, die sich füttern ließen mit Hauskätzchenfraß.
Doch daran sollte der Einzelläufer nicht denken, denn ein bekannter Geruch lag in der Luft. Leicht träge öffnete der Kater seine Augen und suchte die Umgebung nach Thor ab, immerhin war es sein Geruch. Der Ältere lag einen Ast weiter unter ihm und hatte es sich ebenso gemütlich gemacht.
,,Guten Tag Thor. Wir haben uns lange nicht gesehen, nicht wahr? Der Tag könnte eigentlich ganz schön sein, wären da nicht immer die jungen Kater und Kätzinnen.“ Jarno meinte es nicht so, er meinte es nie so. Wer ihn kannte wusste genau, dass es so war. Doch es gehörte zum Charakter des Einzelläufers, wie andere gerne im Wasser schwammen oder auf Bäumen kletterten.
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BeitragDo März 14, 2013 5:05 pm

Thor erwiderte die freundliche Begrüßung von Jarno mit halbgeschlossenen Augen. Die Sonne schien hell und warm durch das Blätterdach der Eiche und schien dem alten Kater auf den Pelz. "Jarno, mein lieber Freund", begann Thor mit sanfter, schläfriger, aber gleichzeitig etwas belehrender Stimme, "merk dir nur, dass man nicht jeden verurteilen soll. Es ist besser man hat viele Freunde als viele Feinde. Lass dir das von einem wie mir gesagt sein." In der Stimme des Alten schwang etwas keckes mit. Er wusste, dass Jarno eine gute Seele war, ein EInzelläufer mit Stolz und Edelmut. Solche wie Jarno waren selten geworden, schon in Thors Jungend hatte es nicht viele gegeben. Der Blick des Veteranen scheifte einmal über seine Umgebung, er musterte ein junge Kätzin, mit gelblichem Fell und sah dann hinauf ins Geäst der Eiche. Mit gespitzten Ohren lauschte er. In Gewirr der begrünten Äste konnte er den Vogel nicht ausmachen, aber er hörte den Gesang. Leichtfüßiger, als man es von ihm erwartet hatte, setzte er sich auf und bewegte sich, mit zu Schlitzen verkniffenen grünen Augen, elegant den Baum hinauf, bis er den Vogel ausmachen konnte. Ein köstlicher Duft stieg Thor in die Nase in die Nase und das Wasser lief ihm im Munde zusammen. Das würde sein Mittagessen werden. Mit einem unheimlichen Schwung stieß er sich von seinem Ast ab und erreicht den Vogel, der nicht schnell genug war. Im nächsten Moment erstarb der erschrockene Schrei des Tieres und für einen Augenblick herrschte betroffene Stille. Thor leckte sich die Lippen, nahm seine Beute mit dem Maul auf und kehrte wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück."Möchtest du was oder fängst du dir dein Essen noch selbst?", grinste er den etwas jüngeren Kater an. Er wusste, dass Jarno Hauskätzchenfraß hasste und neckte ihn gerne damit.
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BeitragDo März 14, 2013 5:30 pm

Belustigt schnurrend setzte der stolze Einzelläufer zu einer Antwort an. ,,Ich bin selbst nicht mehr der Jüngste. Glaub mir, ein so junges Bürschen wie diese Katzen dort sollten anderes tun, als mit mir zu plaudern.“ Selbst dabei klang seine Stimme noch ein wenig mürrisch und so, als hätte er etwas gegen sie. Dabei meinte er doch diesmal seine Worte ernst. Das war wohl das komplizierte an Jarnos Charakter, man musste das auseinander halten können. Doch beide Kater kannten sie so lange, der Kater kannte ebenfalls Thor in und auswendig und konnte so vieles über ihn sagen. Er war freundlich und gutmütig, viele Katzen heute waren nicht mehr so. Ganz im Gegenteil, viel eher aufgekratzt. Nur noch mit gespitzten Ohren bemerkte er, wie der Andere sich einen Vogel fing. Durch den Schrei des Tieres wurde ein rot-getigerter Kater auf sie beide aufmerksam und sah sie überrascht an. ,,Ich fange es mir selbst, weißt du doch. Ach übrigens, wir haben einen Beobachter. So ganz leise waren wir ja dann nicht.“ Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen, doch verschwand es so schnell, wie es gekommen war. Mit noch immer gespitzten Ohren, machten sich seine hellgrünen Augen auf die Suche nach einer Maus oder etwas ähnlichem. Doch er fand nur eine große Ratte am Eingang des alten Hauses. ,,Vielleicht ist später etwas im Zweibeinerkäfig, jetzt genieße ich lieber das hier.“
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BeitragSa März 23, 2013 6:02 pm

Mit Krallen und Zähnen pflückte Thor die Federn seiner Beute aus der Haut und verteilte sie unachtsam auf den Ästen des Baumes und an dessen Fuß. Als er damit fertig war, war nicht mehr viel von dem Tier übrig. Doch der Kater war nicht wählerisch und so groß war sein Hunger auch nicht, weshalb er sich mit dem mageren Tier zufrieden gab. Während er einen Bissen nach dem anderen von den Knochen riss und genüsslich verspeiste, ließ er den Blick zu ihrem Beobachter wandern. "Hm, kennst du ihn? Hast du ihn schon mal hier in der Gegend gesehen?" Thor kannte den anderen, der aus gelben Augen zu ihnen herüberstarrte und sich seiner Spannerei offenbar nicht schämte, nicht, obwohl er immer nach neuen Katzen in der Gegend Ausschau hielt. Er war sowas wie der Papa der Gegend und die jungen Katzen kamen zu ihm wenn sie Rat und Hilfe suchten. Und wenn die Katzen zu ihm kamen, erzählten sie dem Alten von den Geschehnissen und brachten ihm etwas zu fressen. So wusste Thor immer Bescheid, wenn neue Katzen in der Gegend herumstreunten, denn ungesehen blieb hier niemand. "Ich hab ihn noch nie gesehen und auch noch nicht von ihm gehört. Er scheint irgendein Interesse an uns zu haben.", bemerkte Thor, während er die letzten Happen seines Mittagessens verdrückte. Nachdem er fertig damit war, setzte er sich auf um sein dichtes, braunes Fell zu putzen. Den Fremden ließ er nicht aus den Augen, er war Thor nicht ganz geheuer.
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BeitragSo März 24, 2013 2:17 pm

Genüsslich blieb Jarno auf dem Ast liegen und machte den Eindruck, als würde ihn nichts auf dieser Welt stören. Dabei war es ganz das Gegenteil, diese Spannerei nervte ihn jetzt schon. Er wusste schon, warum er sein eigenes Territorium außerhalb dieser Siedlung hatte und warum er niemanden dorthin ließ, der nicht gewünscht war. Bei den Streunern, Einzelläufern und Hauskätzchen die hier lebten, war er schon bekannt, vor allem darunter, dass man ihn nicht nerven sollte. Der Neue schien das nicht zu wissen. Je länger der Einzelläufer angestarrt wurde, desto genervter wurde er auch. Schließlich schnaubte er unzufrieden, richtete sich auf und sprang von dem Baum. ,,Keinen blassen Schimmer wer das ist. Aber es ist ein schöner Tag und den will ich nicht damit verbringen die ganze Zeit angestarrt zu werden, von einem neugierigem Kater der offenbar nichts Besseres zu tun hat.“ Wegen dieser Einstellung wurde er zwar oft als ‚miesepetriger, alter Kater‘ bezeichnet, aber Jarno war das egal. Sollte man denken was man wollte. Schließlich kam er am Rande des Donnerweges zum Stehen und rief zu dem Anderen hinüber. ,,Ich an deiner Stelle würde dir raten endlich aufzuhören uns so frech anzustarren. Geh woanders hin und spiel dich als toll auf, aber ich würde gerne den Tag mit einem alten Freund genießen!“

out: verdammt. grad gemerkt, dass ich mit Kräuter geschrieben hab x'D
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BeitragFr März 29, 2013 6:32 pm

Sorgsam reinigte Thor seine Krallen und seinen dichten braunen Pelz. Dabei schwenkte sein Blick aufmerksam, aber unauffällig zwischen Jarno, der wieder seine grimmige Miene aufgesetzt hatte, und dem fremden Kater in der Nähe hin und her. Zwar gefiel es Thor nicht von diesem beobachtet zu werden, aber er konnte sich auch nicht vorstellen, dass dieser dratige, rote Kater ihnen etwas böses wollte. Sein Blick schien dem Alten ein bisschen unsicher, fast ängstlich. Doch er gebat Jarno keinen Einhalt, als dieser vom Baum hinuntrsprang und hinüber lief um den Fremden sehr harsch anzufahren, dass er verschwinden solle. Thors grüne Augen hefteten sich auf den Rotschopf, der sich automatisch klein machte und verunsichert in Jarnos Gesicht hinaufsah. Mit schnellen, eleganten Bewegungen verließ Thor seinen Platz, um ins Geschehen einzugreifen. Er trat zu Jarno, musterte erst den Neuen, dann seinen alten Freund genau und dachte einen Augenblick über seine Worte nach. "Jarno, schau ihn dir an. Es gibt keinen Grund ihn so anzufahren, schau in seine Augen, er will uns nichts böses, er ist ein verunsicherter Junge." Nachdem er zu Jarno gesprochen hatte, blickte er hinunter in das rote Katzengesicht und sprach erneut:"Und du, Kleiner, denk daran, dass man sich keine Freunde macht indem man andere Leute beobachtet, als wollte man ihnen etwas tun. Nun sprich und erzähl was dich dazu geführt hat."
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BeitragSa März 30, 2013 5:47 pm

Noch immer leicht grummelnd setzte sich nun auch Jarno hin und tat wie ihm geraten. Tatsächlich, der junge Kater sah ihn verschüchtert an und schien sein Maul nicht aufzubekommen. Jetzt hatte er sich selbst den Morgen verbaut, doch er wäre nicht Jarno, wenn er die Angelegenheit nicht einfach regeln und dann weiter machen konnte. Auch wenn der sture Einzelläufer mehr der Meinung war, der andere hätte Angst, weil er eben angefaucht worden war. Immerhin kannte er diese Gegend anscheinend nicht. ,,A-also ich… ich bin neu und ja… wollte mich ein bisschen umsehen und vielleicht Freunde finden oder so …“ Heilige Sterne, der war ja wirklich total verschüchtert. Was nicht hieß, dass das so schlecht war. Jarnos Geschmack nach, gab es genug Katzen die viel zu protzig waren, die sich zudem noch für das größte hielten und nur angaben. Aber genug davon, er sollte sich um den roten Kater kümmern. ,,Wie du siehst ist das hier ein weniger befahrener Zweibeinerdonnerweg. Hinter uns ist ein alter Zwinger und der Baum steht auch schon lange. Wegen dem Rest, wende dich da mal an Thor, der ist hier der Papa für alle jüngeren Katzen. Ich bin Jarno.“, versuchte er mehr oder weniger freundlich zu brummen. Gelang vielleicht nicht ganz so gut, aber immerhin traute sich der Kater jetzt auf die andere Seite und setzte sich vor sie. Fast schon automatisch setzte sich der Einzelläufer ein Stückchen weg, um seine gewohnte Privatsphäre für sich zu haben.


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